Montag, 8. November 2010

Exklusiv für Mönche

Zu Beginn des Mittelalters wurde dann die Herstellung von Urkunden und Büchern mehr und mehr eine Angelegenheit der Kirche, da diese sozusagen ein Monopol auf den Gebrauch der Schrift hatte. So zeigen frühe Abbildungen von der Pergamentherstellung zumeist Mönche bei dieser Arbeit, doch gegen Ende des Frühmittelalters entstand der Berufsstand des Pergamentmachers (permenter), der den Klöstern und deren Skriptorien die getrocknete Tierhaut lieferte, wobei aber die Schreibermönche diese Häute mit Bimsstein, Kreide und anderen Mitteln noch weiter bearbeiten mussten, um die optimale Beschreibbarkeit zu erreichen. Die Kenntnisse darüber, wie eine Haut herzurichten war, damit sie die Tinte am besten aufnahm, fehlten nämlich den Pergamentmachern, da diese selber meistens nicht des Schreibens kundig waren.

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